Ostara

Ostara Frühlingstag- und Nachtgleiche

vom 20. auf den 21. März 2019

 

Das keltisch – germanische Fest der Göttin Ostara findet heuer vom 20. auf den 21. März zur Tages- und Nachtgleiche statt. Sie spendet der Erde Fruchtbarkeit, die Erde wird nach den langen Wintermonaten wiedergeboren. Es beginnt die Zeit des Wachstums und des Lebens. Es ist die Zeit der ersten Aussaat, das Neue schafft sich einen Raum. Daher wird die Göttin Ostara auch die Erdendmutter genannt. Sie wurde als Tochter der Göttinnenmutter Frigg und dem Göttervater Odin geboren.  Ostara bringt uns die Sonne, die Wärme, das Licht und das Leben zurück und symbolisiert die Wiedergeburt und das neue Wachstum. Die Natur fängt an zu sprießen, angekündigt von den ersten Pflanzen die wir erkennen: das Schneeglöckchen. Sie erstrahlen in kleineren und größeren Gruppen. Die Felder und Äcker werden von den Bauern für die neue Aussaat vorbereitet.

Zum Schutz der keimenden Früchte und Kräuter werden zu Ostara Rituale gefeiert…oft gepaart mit Feuer. Auch wir Menschen spüren, dass unsere eigene Energie wieder gestärkt wird…unser inneres Feuer…welches oft auch einen „Winterschlaf“ hielt, wird erweckt. 

Ostara bedeutet auch, dass sich etwas verändert…in der Natur, so auch bei uns Menschen. Diese Nacht leitet eine Wende und Erneuerung ein…und das zunehmende Licht schenkt uns die Kraft dafür. Diese Kraft hilft uns bei der Verwirklichung unserer Träume..Wünsche und Ziele. 

Unser Körper braucht jetzt auch vermehrt mehr Aufmerksamkeit…Pflege und Zuwendung. Ich für mich habe mich entschlossen, nun wieder mit dem Lauftraining anzufangen…und mit meinem Bogen hinaus in die Natur zu gehen. 

Die Frühlings-Tages- und Nachtgleiche..und vor allem auch in diesem Jahr der gleichzeitig stattfindende Vollmond und Portaltag eignet sich hervorragend sich vom Alten zu lösen und mit etwas Neuem zu beginnen…now is the time to give life a chance!!! 

In einigen Gegenden wird heute noch von den Bauern ein Segnungsritual, auch Feldweihe genannt, zur Frühlingstagundnachtgleiche abgehalten. Dabei schreitet der Bauer die Felder ab und steckt in jeder Ecke des Feldes heilige Kräuter, manchmal sogar Kerzen in den Boden. Während des Rituals bittet er um eine reiche Ernte und Schutz für seine Felder. 

Funken mit Tradition
Hier bei uns im Allgäu werden große Scheiterhaufen von der Landjugend gebaut, welche oben mit einer Strohpuppe geschmückt werden. Das entfachen des Feuers und verbrennen des Scheiterhaufens und der Strohpuppe symbolisiert die Begrüßung des Lichtes, des Neuanfangs, des Frühlings und die Verabschiedung des Winters, der Dunkelheit. Auf das die Natur in erwachender Kraft für eine reiche Ernte sorgt. Früher, in der alten Zeit, waren es Holzräder, welche entzündet und brennend einen Hügel runter gerollt wurden. 

 

Räucherung zu Ostara

Kamille: Heiler, harmonisiert, entspannt
Kiefernharz: Reinigt, schützt und zieht Wohlstand an
Lavendel: Entspannt, beruhigt, heilt, bringt Freude und klärt
Rosenblüten: Liebe, Leidenschaft, die Göttin, der Kreislauf von Leben, Tod und Wiedergeburt
Rosmarin: Liebe, Harmonie, wirkt auch heilend
Zitronenweihrauch: Reinigt, erfrischt, zieht positive Energie an, vertreibt Negativität, Erfolg und Glück